Von Susanne habe ich die freundliche Aufforderung erhalten, mal wieder was zu schreiben. Leider bin ich aus diversen Gründen dazu nicht gekommen: keine Zeit, zu warm, keine Lust, Fußball, zu müde etc. Ein Grund findet sich ja immer
Nun geht’s aber weiter im Text.
Über eine Woche bin ich bereits wieder zu Hause. Nach acht Tagen alte Heimat, war ich froh, ins schöne Bayernland zurückzukehren. Und das mit der Bahn. Auf jener Bahnfahrt habe ich so ziemlich alles erlebt, was ein Reisender mit der Bahn erleben kann. Nun gut, nach Hause bin ich gekommen und habe mir als Reiseandenken eine fette Erkältung mitgenommen, die immer noch nicht abklingen will. Im IC-Abteil bzw. in der Regionalbahn stand geschlossenes Fenster mit Ersticken oder offenes Fenster mit Zugluft zur Debatte …
Meiner Mum geht es recht gut, am 17. Juli kommt sie zurück. Maximal darf sie eine halbe Stunde sitzen, weil das Knie nicht länger abgeknickt werden darf. Der behandelnde Arzt wollte sein OK zur Rückkehr erst für Ende Juli geben. Weil ihr die alte Heimat und das ganze Drumherum gehörig auf die Nerven gehen, legte sie sogleich erfolgreich Protest ein. Ich hatte ich auf eine recht langweilige Woche mit viel Zeit und Muse zum Bloggen eingerichtet, es war Stress! Ständiges Hin- und Hergespringe, weil Omma und Muttern halt nicht so fit sind, viele Besuche bei Freunden, wenig Schlaf. Ich hätte gerne noch eine Woche zum Regenerieren gehabt. But the show must go on.
Die Diagnose des Mannes meiner Freundin wurde von Depressionen auf “Burnout” umbenannt, was meiner Meinung nach nichts an der Tatsache ändert, dass er depressiv ist. Burnout hört sich jedoch freundlicher an. Seit ein paar Wochen geht er zur Tagestherapie, nach den sechs ambulanten Wochen bekommt er eine Reha. Er und ich haben uns lange über seinen derzeitigen seelischen Ausnahmezustand unterhalten. Meine Freundin/seine Frau hat das arg gestört, weil sie nicht – wie gewohnt – den Takt vorgeben/das Regiment übernehmen konnte. Es hat mich sehr berührt, dass er mich beim Abschied in den Arm genommen und sich für das offene Gespräch bedankt hat. Er ist nicht der Typ für diese Art der Verabschiedung bzw. für freundschaftliche körperliche Berührungen.
Was es mir im Mai zu kalt war, ist mir nun wieder zu warm. Das Büro mutiert zur Sauna, dazu noch die Erkältung, abends bin ich nur noch platt. Zum Glück ist unsere Wohnung schön kühl. Obwohl, Sonntag und Montag stand hier auch die Hitze drin. Heute waren es “nur” 24 Gräder und ein erfrischendes Windchen wehte, das tut richtig gut. Bald ist wieder Wochenende und dann stehen arbeitsmäßig ein paar ruhige Monate an. Das hoffe ich zumindest. In ungefähr einem Monat habe ich Urlaub! *freu*
Danke, hilft der Befriedigung meiner Neugier
.
Gegen Links habe ich nichts, freue ich mich sogar. danke fein
Ohne Neugierde gäbe es bestimmt keine Blogs
Ohne Blogs würde uns doch wirklich was im Leben fehlen, gell?
Keine Ursache, den Link habe ich gerne gesetzt.