Mein Urlaub ist leider schon wieder vorbei. Zwei Tage arbeiten und dann Wochenende. Das reicht auch erst einmal für nach den Urlaub. Eine erhohlsame Zeit hatte ich nicht unbedingt. Weil meine Mum noch nicht wirklich einsatzbereit ist, gab es reichlich hausfrauliche Beschäftigung für mich. Außerdem hatte ich Besuch von meinen beiden Freundinnen.
Dieser Besuch war auch so ein Dingen. Besser gesagt, das Verhalten der einen Freundin war so ein Dingen. Ich war kurz davor, sie frühzeitig in den Zug gen Heimat zu setzen, weil mir ihr ständiges Herumgenöle über alles und jenes, dieses und welches auf die Nerven ging. Es gab aber auch nichts, was ihr in den Kram passte, ob es sich um Essen, Geschäfte, T-Shirts oder Ausflüge handelte. Wenn sie nicht am Nölen war, saß oder stand sie herum wie ein Fischstäbchen. Meine andere (komplett umkomplizierte) Freundin erzählte mir, dass ihr Verhalten in den vergangenen 2 Jahren dermaßen krass geworden ist, so dass alle Freunde und Bekannte einen Bogen um sie machen. Von mir hat sie ein paar sehr scharfe Kommentare und Antworten bekommen, mein Freund hat ihr ganz, ganz bitterböse einen gesteckt, so ein Herumgezicke kann er überhaupt nicht leiden. Ein Grinsen konnten die andere Freundin und ich uns jedoch nicht verkneifen. Auf ihren Besuch kann ich zukünftig verzichten, so ein Benehmen ist inakzeptabel und nicht auszuhalten – noch nicht einmal von Donnerstag bis Sonntag. Ihr Ehemann hätte besser seine Sachen packen und gehen sollen, anstatt depressiv zu werden. Das wäre gesünder für ihn gewesen.
Eine freudige Entwicklung gibt es allerdings auch: Mein Freund hat seit dem 16. August wieder Arbeit, sitzt auf dem Bock und ist mit der Spedition, Bezahlung und der Fahrerei bestens zufrieden. Zurzeit fährt er nachts, so dass wir uns kaum sehen. Ist aber egal, hauptsache ist, dass er Arbeit hat, ihm diese auch gefällt und sich die finanzielle Lage wieder entspannt.
Denn mal weiter im Trott. Bald ist Weihnachten, nämlich in vier Monaten, und ich habe wieder ein paar Tage Urlaub.